Viele Unternehmen betrachten ihre Website als abgeschlossenes Projekt: einmal gebaut, dann fertig. Diese Sichtweise rächt sich — technisch, rechtlich und wirtschaftlich, oft alles gleichzeitig.

Software altert, auch wenn niemand hinschaut

Jedes System, das eine Website antreibt, bekommt mit der Zeit bekannt gewordene Sicherheitslücken. Ohne Updates wird die Seite zum leichten Ziel — gekapert, für Spam missbraucht oder mit Schadcode versehen. Besonders veraltete Baukasten- und CMS-Installationen trifft das hart.

Inhalte veralten genauso still

Alte Öffnungszeiten, ausgelaufene Angebote, tote Links — nichts wirkt unprofessioneller. Eine gepflegte Website signalisiert, dass das Unternehmen dahinter aktiv und erreichbar ist; eine vernachlässigte signalisiert das Gegenteil, ohne dass es jemand ausspricht.

Wir haben Websites übernommen, bei denen die letzte Aktualisierung fünf Jahre zurücklag und das zugrundeliegende System seit drei Jahren keine Sicherheitsupdates mehr bekommen hatte — sichtbar war das erst, als die Seite plötzlich Spam-Links auslieferte. Regelmäßige Updates, Backups, ein Blick auf Ladezeit und ein erreichbarer Notfallkontakt sind der Kern — und müssen nicht teuer sein.