Das Wort Digitalisierung löst in vielen Handwerksbetrieben eher Abwehr als Begeisterung aus — zu groß, zu teuer, zu abgehoben klingt es. Dabei bringt gerade das Handwerk oft mit wenigen, gezielten Schritten den größten Gewinn.
Am Papierstau ansetzen
Wo heute Zettel durch den Betrieb wandern, entstehen Verzögerungen und Fehler. Digitale Auftragserfassung, mobile Zeiterfassung auf der Baustelle, Fotos, die direkt beim Auftrag landen — das spart jeden Tag messbar Zeit, ohne den Arbeitsalltag grundlegend umzukrempeln.
Vom Auftrag zur Rechnung ohne Umweg
Aus dem erfassten Auftrag wird per Klick ein Angebot, aus dem Angebot eine Rechnung. Doppelte Erfassung entfällt, die kommende E-Rechnungspflicht ist gleich mitgedacht — keine Raketentechnik, sondern durchdachte Software.
Ein Elektrobetrieb in Falkensee erfasste Aufträge lange auf Klemmbrett-Zetteln, die abends im Büro abgetippt wurden — mit allen Übertragungsfehlern, die dabei entstehen. Nach der Umstellung auf mobile Erfassung fiel dieser Schritt komplett weg. Der Fehler wäre gewesen, alles auf einmal umkrempeln zu wollen — besser: einen konkreten Schmerzpunkt lösen, den Erfolg spüren, dann den nächsten angehen.