Passwörter, Konfigurationen, Zusammenhänge zwischen Systemen — all das muss nachvollziehbar dokumentiert sein, nicht nur im Gedächtnis einer einzigen Person. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Verantwortung für den laufenden Betrieb.
Das Vier-Augen-Prinzip
Kritische Änderungen werden von einer zweiten Person nachvollzogen und dokumentiert. Das verhindert nicht nur Ausfälle bei Personalwechsel, sondern reduziert auch Fehler — wer weiß, dass jemand mitliest, arbeitet sorgfältiger.
Bei einem Kunden aus dem Havelland kündigte der einzige interne IT-Verantwortliche fristlos, mitten in einem laufenden Serverumzug. Die Übergabe rettete letztlich eine halbfertige Dokumentation aus einer Textdatei auf dem Desktop — Glück, kein Konzept. Genau dieses Glück soll Dokumentation überflüssig machen.
Lebendig statt einmalig
Eine Dokumentation, die nach der Ersteinrichtung nie wieder angefasst wird, veraltet schneller, als man denkt. Gute IT-Betreuung pflegt sie fortlaufend mit — so bleibt sie im Ernstfall verlässlich statt irreführend.