Bei der IT-Betreuung stehen sich zwei Modelle gegenüber: Break-Fix, bei dem nur gezahlt wird, wenn etwas kaputt ist, und Managed Services mit fester Pauschale für die laufende Betreuung. Der Unterschied liegt tiefer, als er zunächst wirkt.

Die Logik von Break-Fix

Auf den ersten Blick attraktiv: Man zahlt nur im Bedarfsfall. Der Haken steckt im Anreiz — der Dienstleister verdient, wenn etwas kaputt ist, nicht wenn alles läuft. Vorbeugung findet praktisch nicht statt, Kosten sind unvorhersehbar.

Die Logik von Managed Services

Hier dreht sich der Anreiz um: Der Dienstleister verdient dasselbe, egal wie oft es brennt — also sorgt er dafür, dass es gar nicht erst brennt. Monitoring, Updates und Wartung sind eingepreist, die Kosten planbar.

Ein Kunde, der jahrelang nach Break-Fix arbeitete, zahlte über zwei Jahre gerechnet mehr für Notfalleinsätze als eine vergleichbare Pauschale gekostet hätte — nur eben unvorhersehbar verteilt, immer dann, wenn es am unpassendsten kam. Rechnet man Ausfallzeiten und Notfallzuschläge ein, ist die Pauschale meist die günstigere und immer die ruhigere Variante.